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Jusos laden Schulen zu Parlamentssitzungen einAllgemein
Die Jusos des Hochtaunuskreises laden Schülerinnen und Schüler zum Besuch der Stadtverordneten- und Kreistagssitzungen ein. Nico Sturm und Rebecca Schmidt sind Mitglieder der SPD- Fraktion in Neu-Anspach bzw. Oberursel und wissen aus ihrer eigenen Schulzeit, dass Interesse an Politik nicht durch Lesen von trockenen Texten in der Schule zu wecken ist.
Aus diesem Grund sind die Jusos auf die Idee gekommen, Einladungen zu den Sitzungen mit der Tagesordnung an den Schulen im Hochtaunus zu verbreiten. Dann wissen die Schüler, welche Themen in ihrer Stadt gerade behandelt werden und können so hautnah an das politische Geschehen in ihrer eigenen Kommune herangeführt werden. Jugendliche sollen die Chance wahrnehmen, die politischen Debatten vor Ort zu erleben und sich so ein eigenes Bild von den Parteien und deren Standpunkten zu machen. So lernen die Schüler/innen ‚Für und Wider’ für sich selbst abzuwiegen und ergänzend zu ihrer eigenen Meinung, neue Gesichtspunkte kennen.
In Oberursel könnten Themen zum Beispiel der Bau des Schwimmbades oder die Vorbereitungen zum Hessentag sein. „Mit Entscheidungen über den Neubau des Schwimmbades oder die Umgestaltung des Bahnhofs die von Politikern heute getroffen werden, muss die heutige Jugend die nächsten 30 Jahre leben. Deshalb sollte eben dieser Jugend die Möglichkeit gegeben werden, an diesen Entscheidungen teilzuhaben“, so Rebecca Schmidt. In Neu-Anspach sind die Diskussion über das Disco-Taxi oder die Ausweitung der Trägerschaft beim Jugendhaus die Themen, die die Jugendlichen wahrscheinlich sehr interessieren würden. Auch die Kreispolitik soll für die Jugend direkt zum anschauen sein. Hier wird schließlich über ihre Schulen und z.B. den Krankenhausneubau diskutiert. Stefanie Reckling und Till Karsten sind Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion und kümmern sich um kreisspezifische Belange der Jugendlichen.
Ansprechpartner für die Jugend sind die Jusos Felix Klebe und Phillip Kielbassa als Stadtvertreter in Friedrichsdorf, sowie Rebecca Schmidt, Daniel Reckling und Lars Kieneck in Oberursel, Nico Sturm in Neu Anspach, sowie Stefanie Reckling und Till Karsten als Kreistagsabgeordnete.
Die Jusos sind sich einig: Alleine die Ankündigung einer politisch interessanten Sitzung in der Zeitung reicht nicht, um diese auch an den jüngeren Teil der Bevölkerung heranzutragen. Als konkreten Handlungsvorschlag bitten deshalb die Jusos, dass die Stadt- und Gemeindeverwaltungen, sowie der Kreis in Abstimmung mit dem staatlichen Schulamt die Einladungen zu den jeweiligen Gremien an das schwarze Brett der Schulen schicken, so Isabell Hillesheim, Sprecherin der Jusos Hochtaununs.
Jusos Hochtaunus begrüßen Aufstockung finanzieller Mittel für Klassenfahrten zu GedenkstättenAllgemein
“Wir freuen uns über die Aufstockung finanzieller Mittel für die
Bezuschussung von Klassenfahrten zu Gedenkstätten des nationalsozialistischen Terrors” kommentiert Lars Kieneck, Sprecher
der Jusos Hochtaunus, die Kreistagssitzung vom 19. November 2007. Der Kreistag Hochtaunus hatte dort einstimmig beschlossen die Zuschüsse für Fahrten von Schülerinnen und Schüler zu Gedenkstätten totalitärer Systeme innerhalb und außerhalb des Kreises im kommenden Kreisetat deutlich zu erhöhen.
Die Kreistagsabgeordnete Stefanie Reckling hebt hervor: “Positiv überrascht sind wir darüber, dass der Beschluss im Kreistag einstimmig ausgefallen ist – Dies bezieht nämlich auch den Abgeordneten der Republikaner mit ein.
Reckling kommentiert dazu: “Die Rückbesinnung auf die Schrecken des
nationalsozialistischen Terrors und dessen Verurteilung waren und bleiben ein fester Bestandteil unserer Demokratie. Dass das jetzt auch von einem Mitglied der Republikaner eingesehen wird, dessen Partei dieser Form von
Vergangensheitsbewältigung bisher eher kritisch gegenüberstand, sollte an dieser Stelle noch einmal besonders hervorgehoben werden.”
Jusos: „Landesparteitag der CDU ist einziges Heulen und Zähneklappern“Allgemein
Auf dem Listenparteitag der hessischen CDU hat sich Roland Koch vor allem mit seiner Angst vor einer SPD- geführten Landesregierung und Kritik an den Oppositionsparteien beschäftigt.
Dazu erklären die Jusos Hochtaunus:
„Der CDU-Landesparteitag hat dokumentiert, dass von der CDU in den nächsten Jahren keine neue Idee oder innovative Perspektive für Hessen zu erwarten ist. Minimale Reparaturen an ihren Versäumnissen der letzten neun Jahre sollen jetzt als große Wahlkampfschlager herhalten. Besonders dramatisch ist die Lage für junge Menschen: Mit der Einführung von Studiengebühren und der Misere am Ausbildungsmarkt vernichtet die amtierende Landesregierung Bildungschancen. Die Dreigliedrigkeit im Schulsystem, die Schließung von Schulen und der steigende Unterrichtsausfall verbauen die Zukunftschancen zehntausender jungen Menschen in Hessen!“ erklärt Lars Kieneck, Sprecher der Jusos Hochtaunus.
„Mit plumper Parteitagsrhetorik und Augenwischerei versucht Koch jetzt die hessischen Bürgerinnen und Bürger zu täuschen. Das von Roland Koch an die Wand gemalte Schreckensgespenst einer rot-grünen Landesregierung dokumentiert nur das Heulen und Zähneklappern der CDU vor dem 27. Januar 2008“ stellt Isabell Hillesheim, Sprecherin der Jusos Hochtaunus fest.
Von einer Erfolgsgeschichte könne angesichts der verfehlten Regierungspolitik der letzten Jahre keine Rede sein. „Wir Jusos haben nicht die Streichung von Lehrerstellen oder im Sozialbereich mit der Operation „Düstere Zukunft“ vergessen. Und wir haben auch nicht vergessen, dass die Landesregierung viel weniger ordentliche Polizeibeamte als zuvor eingestellt hat. Mit großen Worten kann Roland Koch diese Versäumnisse seiner Landesregierung nicht kaschieren. Offensichtlich geht es dem Landefürsten nur darum noch ein halbes Jahr mit vollmundigen Wahlversprechen über die Runden zu kommen, um sich dann auf die bundespolitische Bühne zu verabschieden“ befürchtet Kieneck.
Mit der vollmundigen Parteitagsinszenierung versuche Koch lediglich vom eigenen und dem Versagen seiner Ministerriege abzulenken. Mit dem SPD-Zukunftsteam biete Andrea Ypsilanti dagegen glaubwürdige Aussichten mit Politikkonzepten für ein gerechtes und ökologisches Hessen. „Wer nach der Wahl wirklich mehr Sicherheit mit ordentlich ausgebildeten Polizeibeamten, mehr soziale Gerechtigkeit durch die Abschaffung von Studiengebühren und ökologische Nachhaltigkeit ohne Atomkraft will – der muss am 27. Januar SPD wählen“ schließen Hillesheim und Kieneck.






