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Berlin: Jusos erkunden HauptstadtAllgemein
, am 12. Okt 2007 um 12:00

Vom 3. bis 6. Oktober 2007 war eine 22-köpfige Gruppe der Jusos Hochtaunus von Dr. Frank Schmidt, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Hochtaunuskreis, nach Berlin eingeladen worden. Im Gespräch mit Schmidt im Reichstag harkten die Nachwuchspolitiker ebenso kritisch nach wie auch bei den Besuchen der Ministerien für Gesundheit und Verteidigung. “Es ist klasse, dass wir so die Möglichkeit hatten, direkt in der Hauptstadt mit Verantwortlichen zu diskutieren”, berichtet Juso-Sprecher Lars Kieneck, der von Schmidt Näheres zur geplanten Bahn-Privatisierung wissen wollte.
Besonders kontrovers gestaltete sich die Diskussion im Verteidigungsministerium: Mit dem OEF-Mandat, dem Einsatz der Bundeswehr im Innen und der umstrittenen Äußerung des Ministers Jung (CDU) zum Flugzeug-Abschuss lagen den Jungsozialisten gleich drei sehr bewegende Themen am Herzen. Im Gesundheitsministerium kamen Fragen zur geplanten Einführung der elektronischen Krankenkassenkarte auf.
Zu einem politischem Gespräch war die Gruppe ebenso auch in das Willy-Brandt-Haus, der SPD-Parteizentrale, gekommen. Nach einer Besichtigung des Hauses stellten sich zwei Fachreferenten den Nachfragen der Parteijugend.
“Neben dem politischen Programmpunkten hat es uns auch sehr gefreut, das Open-Air Konzert am Brandenburger Tor anlässlich des Tages der Deutschen Einheit besuchen zu können”, so Kieneck. Zwischen Siegessäule und der ehemaligen Ost-Grenze feierten den ganzen Tag rund 800.000 Menschen die Wiedervereinigung von vor 17 Jahren.
Ebenfalls wurde an einer Stadtrundfahrt orientiert an politischen Ereignissen teilgenommen. Der Besuch der Gedenkstätte für die Opfer der ermordeten Juden Europas sowie des Pergamonmuseums rundeten das Programm kulturell ab.






