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Jusos weisen JU-Kritik zurückAllgemein
, am 25. Apr 2006 um 12:00
„Wir wollen echte Zeichen in den Parlamenten unseres Heimatskreises setzen!“, bemerkt Nico Sturm, Sprecher der Jusos Hochtaunus. „Die jüngst gewählten Mandatsträger der Jusos sind alle unter 28 Jahre und blicken auf eine aktive und prägende Jugendarbeit zurück.“ Für fünf von ihnen ist es sogar die erste Mandatszeit.
Durch konstruktive Anträge zu den Themen „Nachtbus“ und Reformierung der Kindergartenarbeit im Hochtaunuskreis haben sie schon bewiesen auch inhaltliche Themen voranzutreiben und zu prägen. Auf kommunalen Ebene seien stellvertretend die Ideen zum Umbau des Oberuseler Schwimmbads und der Einrichtung einer Bonus-Card in Kronberg genannt.
Aber auch durch Aktionen wir dem Rock-Contest in Usingen letzten März oder ihrem Einsatz beim Orscheler Sommer im letzten Jahr wollen sie eine Brücke zu jungen und jung gebliebenen Leuten aufbauen. Sprecherin Kim Ruf weiß: „Politik kann auch Spaß machen- solange man es gerne macht!“
Auf die Kritik der JU Hochtaunus, die angeblich 30 Mandatsträger aus ihren Reihen stellen, können die beiden Sprecher nur den Kopf schütteln. „Wir hatten es eigentlich nie nötig durch bloßes Zahlen-Drehen Aufmerksamkeit zu erhalten, sondern durch konstruktive und qualitativ hochwertige Arbeit“, ist Ruf überzeugt, „Der Angriff der JU ist uns deswegen unklar.“
„Allerdings,“ ergänzt sie Sturm, „muss man auch erkennen das die JU dreimal so viele Mitglieder hat wie wir, was auch auf die gesellschaftliche Struktur unseres Kreises zurückzuführen ist. Außerdem handelt es sich bei den genannten 30 Mandatstägern um größten Teils ältere Semester, die längst nicht mehr aktiv sind, als prominentestes Beispiel sei Holger Haibach genannt, der für drei Mandata (Gemeindevertretung, Kreistag, Bundestag) in der Statistik auch dreimal gezählt wird.“
Ruf abschließend: „Würden wir alle vom Alter her zu den Jusos rechneten SPD-Mitglieder in unsere Statistik aufnehmen, kämen wir auch auf eine weitaus höhere Zahl! Trotzdem zählt aber für die sechs neuen Mandatträger von uns: Klasse statt Masse!“






