Jusos Hochtaunus

Sozialdarwinismus in Deutschland! Mehr Superhirne braucht das Land!

, am 31. Jan 2005 um 12:00

„Eine großartige Idee“ nennt Stefanie Schneider, Sprecherin der Jusos Hochtaunus, den Anstoss des Bundespolitikers Daniel Bahr (FDP), dass mehr Akademikerinnen Kinder bekommen sollten.

„Jetzt wo die CDU-geführten Länder drauf und dran sind bis zu 500 Euro Studiengebühren pro Semester zu erheben ist die Tatsache Kinder zu bekommen natürlich noch verlockender. Wenn man schon mittellos in die Berufswelt startet, sollte man das wenigstens nicht alleine tun. Außerdem ist es ja sowieso Ziel jedes Menschen seine Gene weiterzugeben.“

Auch Till Karsten, ebenfalls Sprecher der Jusos Hochtaunus hält eine schleunigste Schwangerschaft aller seiner Kommolitoninen für den besten Weg aus der deutschen Krise: „Es kann zwar hier und da Probleme mit der Karriere geben, weil ein freier Krabbelstubenplatz und Nachmittagsbetreuung in Deutschland immer noch reine Utopie sind, aber was sind denn schon 5 Jahre intensives Studium im Gegensatz dazu den ganzen Tag eine Schar von Kindern um sich herum zu haben.“

„Außerdem“, ergänzt er, „ist es doch immer noch besser Akademiker mit Nachwuchs mit Sozialhilfe zu versorgen, bevor es noch soweit kommt und sich nur noch die Mittelstandsklasse und das untere Drittel der Gesellschaft vermehrt. Wo würden wir denn da enden?“

Schnelle Abhilfe für partnerlose Frauen hat Stefanie Schneider bereits entdeckt: „Wunderbar dass sowieso mehr Frauen als Männer studieren. Dann kann ein Mann ja gleich mehrere Frauen schwängern.“ Wer dennoch ohne Partner bleiben sollte, kann sich vertrauensvoll an die Jusos Hochtaunus wenden, so Schneider: „Viele gebildete, männliche Vorstandsmitglieder warten auf deinen Anruf!“

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