Jusos Hochtaunus

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„Das war’s: Keine Diskussion über Umzugskarussell!“Allgemein

, am 23. Dez 2004 um 12:00

Nach dem Abschluss der Haushaltsberatungen und der Verabschiedung im Friedrichsdorfer Stadtparlament ist eines klar: Die Politik hat sich weit von den Wünschen und Forderungen der BürgerInnen entfernt!
Die Jusos Friedrichsdorf sehen den Graben zwischen Politik und Friedrichsdorfern vergrößert.

„Die Diskussion wurde hinter verschlossenen Türen geführt, die Wünsche und Bitten der Bevölkerung wurden ignoriert und das Ergebnis wird ihnen nun aufgezwungen!“ so Philipp Kielbassa, Sprecher der AG Friedrichsdorf.

„Keiner der Beteiligten kann zufrieden mit dem Ergebnis sein, zumal die Situation nicht besser wird, sondern eher eine Verschlechterung darstellt. Die Chance der Politik an Glaubwürdigkeit und Bürgernähe zu gewinnen ist vertan worden und wird so schnell nicht wieder kommen.“ meinte Till Karsten, Sprecher der Unterbezirks weiter. Eine offene und ehrliche Diskussion zwischen Betroffenen und städtischen Politikern hat nach Ansicht der Jusos kaum stattgefunden. „Es ist schade, dass es zu diesem Thema keine offene Meinungsbildung gegeben hat und das die Jugendlichen und die Eltern des Kindergartens Teichmühle nun mit dem Geschaffenen leben müssen.“, so Kielbassa.

Dabei muss gerade in Feldern wie Kinder- und Jugendbetreuung der Dialog gesucht werden, denn nur Betroffene können konkrete Ideen und Wünsche einbringen. Eine Diskussion ohne Zeitdruck und in ausgewogener Atmosphäre wäre sinnvoll gewesen. „Die aufgeheizte Atmosphäre und die zum Teil unentschuldbaren Vorfälle am vergangenen Donnerstag seien kontraproduktiv gewesen. Allerdings sind Vorfälle wie Eier werfen und einzelne Personen zu beleidigen nicht in Ordnung“, meinte Till Karsten.

„Wir fürchten das diese Entscheidung der erste Schritt zur totalen Aufgabe des autonomen Jugendzentrums war“, so Kielbassa. Letztlich muss die kommende Zusammenarbeit zeigen, ob die Jugendlichen mit der neuen Situation klarkommen.

„Jetzt heißt es für den Trägerverein des Jugendzentrums mit den geschaffenen Fakten umzugehen und das von der Stadt zerschlagene Konzept wieder zu reparieren“, so Karsten, „allerdings gilt dasselbe nun auch für die Erzieher im Kindergarten Teichmühle, die ebenso vor vollendete Tatsache gestellt würden“, so Karsten weiter.

Außerdem hoffen die Jusos Hochtaunus dass die Stadt weiterhin am Konzept des autonomen Jugendzentrums festhält. Die Jusos sind mit den geschaffenen Fakten nicht zufrieden, allerdings, so Till Karsten „seien die Jusos bereit dem autonomen Juz zu helfen und den Umzug und die neue Konzeptionalisierung mitanzupacken“.

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„Landrat Banzer: Vom Kleinfürsten zum Lügenbaron“Allgemein

, am 13. Dez 2004 um 12:00

Das Landrat Jürgen Banzer viele Pläne hat, aber an deren Umsetzung regelmäßig scheitert ist bekannt, aber seine wiederholte Aussage bezogen auf den Neubau der Philipp-Reis-Schule in Friedrichsdorf zeigt, wie ernst es dem Landrat mit der Bildung der Schülerinnen und Schüler im Hochtaunuskreis ist.
Der Bau der PRS ist im neuen Haushaltsplan des Hochtaunuskreises erst für das Jahr 2009 vorgesehen!
Seit Jahren ist der Neubau der PRS ein Paradebeispiel für die Glaubwürdigkeit des Landrates. Die anfängliche Chefsache ist nun zu einer lästigen Aussage verkommen!

Die Jusos sind entsetzt über diese schülerfeindliche Politik des Landrates: „Der Zustand der PRS ist nicht erst seit gestern schlecht, sondern seit Jahren bekannt. Den SchülerInnen und LehrerInnen wird zuviel zugemutet!“ so Philipp Kielbassa, Sprecher der Juso-AG Friedrichsdorf.

„Die Schüler begannen sich zu freuen, als der Neubau der PRS auf 2006 festgelegt wurde, aber durch dieses ewige Aufschieben ist die Freude auf die neue PRS verflogen und einer Wut gewichen.“, so Till Karsten, Sprecher der Kreisjusos, weiter.

Die größte Schule des Kreises wird mit allen Mitteln zerstört, denn „die Moral und Lernfreude der SchülerInnen sinkt, wenn man in Sichtweite des Schulgebäudes kommt. Blinde Fenster, kaputte Türen, zerfallende Stühle und Tische: Das ist keine Lern- und Lehratmosphäre!“ so Kielbassa.

Die Lehrerinnen und Lehrer der PRS versuchen sich seit Jahren mit der Situation zu arrangieren, allerdings kann man nicht über Jahre hinweg improvisieren und den Zustand tolerieren.

„Der Landrat lässt für viel Geld Laptops anschaffen, vergisst aber, das es dazu auch Räume und Mobiliar braucht,“ so Philipp Kielbassa.

Das Jürgen Banzer durch ein Zurückrudern versuchte die Tatsache zu verwischen, dass die PRS-Finanzierung auf der Kippe steht enttäuscht umso mehr, da auch die Glaubwürdigkeit der Politik ins Wanken gerät.

Die Jusos hoffen sehr, dass sich der Landrat besinnt und der Schülergeneration endlich die Zugeständnisse macht, die er schon seit Jahren verspricht.

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