Jusos Hochtaunus

Gegenangebot der Jusos zu dem der JU

, am 29. Apr 2004 um 12:00

Die Jusos Hochtaunus bedanken sich für das Angebot der Jungen Union Hochtaunus. “Wir glauben aber nicht, das auch nur ein Juso dieses annehmen wird”, so Sebastian Schneider als Beisitzer der Jusos Hochtaunus. Solche Aktionen zeigen nach Meinung der Jusos Hochtaunus den Unterschied zwischen den beiden politischen Jugendorganisationen auf.

“Während bei der JU arme Schüler und Studenten das letzte Taschengeld für die Mitgliedsbeiträge geben müssen, ist die Mitarbeit bei den Jusos kostenlos. Anscheinend leiden diese nach der “Operation UNsichere Zukunft” von Roland Koch und dem Kriegskurs von Angela Merkel an verstärktem Mitgliederschwund”, vermutet Till Karsten als Sprecher der Jusos Hochtaunus.

“Dieses Programm im drittklassigen TV-Format wird Ihnen aber auch nicht helfen”, so Daniel Reckling als Beisitzer. Wer bei den Jusos arbeitet, tut dies, weil er inhaltlich arbeiten und die Probleme der Jugendlichen lösen möchte und nicht, um substanzlose Mitgliederprogramme in der Zeitung lesen will. Die Jusos Hochtaunus versuchen lieber mit ihren 5 neuen aktiven Mitgliedern in diesem Jahr das Mobilitätsproblem der Jugendlichen im Hintertaunus zu lösen. “Um auch inhaltlich flott zu werden, sollten Sie versuchen ein SOS-Reperaturteam für kaputte Frauenhäuser zu bilden, damit diese nach der Streichaktion von Roland Koch weiter instant bleiben”, so ein Vorschlag von Philipp Kielbassa.

“Wir nehmen aber gerne Mitglieder der Jungen Union auf”, so ein Vorschlag von Felix Klebe als Kassierer. “Sollten sich derzeitige oder ehemalige Mitglieder der Jungen Union entschliessen zu den Jusos zu wechseln, können Sie bei uns, wie schon alle anderen, kostenlos mitarbeiten und bei so etwas öffne ich auch mal gerne die Kasse für eine Runde.”

Abschließend meinte Stefanie Schneider, als Sprecherin der Jusos Hochtaunus: “Ich nehme das Angebot der JU gerne an, wenn sie mir mehr bieten, als ein Jahr kostenlosen Beitritt: Nämlich mindestens das, was ich bei den Jusos auch bekomme: Gemeinschaftssinn, anregende Diskussionen, Raum meine Ideen einzubringen und das Gefühl auch als Frau in der Politik wahr genommen und respektiert zu werden. Ich fürchte nur, daran scheitert es erheblich. Steckt mich lieber in einen Kakerlakensarg als zu der Jungen Union.”

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