Jusos Hochtaunus

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Krieg gegen das Recht, die Demokratie und die ZivilisationAllgemein

, am 20. Mrz 2003 um 12:00

Zum heutigen Angriff der USA und ihrer Verbündeten auf den Irak erklärt der Bundesvorsitzende der Jusos in der SPD, Niels Annen:

Vor wenigen Stunden haben die USA und ihre Verbündeten den Irak angegriffen. Dieser Krieg ist ein Krieg gegen das Recht, die Demokratie und die Zivilisation.

Anstatt die friedliche Entwaffnung der zweifelsohne blutigen Diktatur in Bagdad fortzusetzen, zerstören nun Bomben und Marschflugkörper “Ziele” im Irak. Die USA und ihre Verbündeten setzen damit auf das Recht des Stärkeren statt auf die Stärke des Rechts. Die mehrheitliche Ablehnung dieses Präventivkrieges durch den UN-Sicherheitsrat wird ignoriert und durch den Vergleich der UNO mit der untergehenden Titanic verhöhnt.

Die übergroße Mehrheit der internationalen Staatengemeinschaft und die übergroße Mehrheit der Völker lehnt diesen Krieg ab! Nicht die Position der Kriegsgegner ist isoliert sondern die Haltung der Kriegsbefürworter. Auch die deutsche Bevölkerung lehnt mit übergroßer Mehrheit diesen Krieg ab. Dies wird in den nächsten Tagen durch vielfältige Protestkund-gebungen, Demonstrationen und Mahnwachen deutlich. Wir Jusos werden uns daran beteiligen und rufen zur Organisation solcher Protestkund-gebungen auf.

Wer wie die “Union der Kriegswilligen” um Frau Merkel die Entwicklung zum Krieg durch Bushs Ultimatum mitträgt, trägt auch die Verantwortung für die Folgen dieses Krieges mit – dies gehört zur innenpolitischen Wahrheit dazu. Dieser Krieg führt aber nicht nur zu einer Schwächung des internationalen Rechts, er ist auch ein Rückschritt der zivilisatorischen Entwicklung: Ein Präventivkrieg ist mit einer modernen Auffassung von internationaler Politik, internationaler Verantwortung und der Wahrung der Menschenrechte nicht vereinbar. Mit ihm wird der Tod tausender Menschen, Leid und Elend in großem Ausmaß in Kauf genommen. Wir sagen NEIN zu diesem Krieg! Mr. Bush, STOP this WAR!

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Initiative schueler-ticket.de fordert jugendgerechtes Preismodell beim RMVAllgemein

, am 17. Mrz 2003 um 12:00

Seit dem Wochenende fordern Organisationen und Einzelpersonen im Internet auf www.schueler-ticket.de gemeinsam eine preiswertere Schülerkarte für öffentliche Verkehrsmittel im Rhein-Main-Gebiet. Angestrebt wird ein „Schüler-Ticket“ ähnlich dem Semesterticket für Studenten. Dieser Fahrschein ermöglicht nicht nur den Weg zur Bildungsstätte, sondern auch in der Freizeit die Nutzung sämtlicher RMV-Strecken.

Schüler zahlen derzeit nach Vollendung des fünfzehnten Lebensjahres den vollen Preis auf alle RMV-Fahrkarten. Während die meisten Schulen für Schüler bis zur zehnten Klasse noch teilweise oder vollständig eine Fahrkostenrückerstattung anbieten, müssen spätestens Oberstufenschüler Tag für Tag den vollen Preis zahlen.

Zwar kommen oft – scheinbar selbstverständlich – die Eltern für die Fahrtkosten ihrer Kinder auf. Diese Tatsache zeigt wieder einmal, dass auch bei dieser essentiellen Frage, nämlich wie man überhaupt erst zur Schule kommt, der Bildungserfolg vom sozialökonomischen Hintergrund der Eltern abhängig ist.

Des Weiteren muss es jungen Menschen in unserer Gesellschaft möglich sein, ihre Umwelt zu erkunden und ihren geistigen Horizont zu erweitern. Mobilität ist ein wichtiger Faktor des menschlichen Daseins und muss für jeden gewährleistet sein. Nur wer sich frei bewegen kann, ist auch frei.

Zudem würde ein Schüler-Ticket das ökologische Bewusstsein der Jugendlichen und deren Beziehung zum öffentlichen Personennahverkehr nachhaltig stärken, so dass sicher auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler den OPNV weiter nutzen werden.

Ins Leben gerufen wurde die Initiative schueler-ticket.de von den Jungsozialisten (Jusos) im Hochtaunuskreis. „Wir haben gesehen, dass sich schon mehrere Organisationen für eine Schülervergünstigung beim RMV einsetzen.“, so Juso-Sprecher Daniel Reckling. „Durch unser Internetangebot hoffen wir nun, all diese Strömungen bündeln zu können. Gemeinsam bestehen die größten Chancen gehört zu werden und etwas für alle Schüler in der Region zu erreichen.“

Der Aufruf kann unter www.schueler-ticket.de unterzeichnet werden.

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Neuer Kreis-VorstandAllgemein

, am 05. Mrz 2003 um 12:00

Auf der ersten Sitzung des auf der Jahreshauptversammlung neugewählten Juso-Vorstandes wurden am vergangenen Sonntag nun die Aufgaben für das kommende Jahr verteilt. Der 17-jährige Daniel Reckling aus Oberursel und der 21-jährige Bad Homburger David Dilmaghani wurden erneut als Sprecher des kollektiven Vorstandes nominiert. Felix Klebe (Friedrichsdorf) führt fortan die Kasse; Stefanie Schneider (Kronberg) übernimmt die Schriftführung. Weitere Vorstandsmitglieder sind Linda Paul, Till Karsten, Philipp Kielbassa, Martin Möller (alle Friedrichsdorf), Henrik Appelbaum (Oberursel) und Deniz Dengler (Bad Homburg).

Dilmaghani wies auf die Gleichberechtigung in dem bewiesen Vorstandsmodell hin und wurde durch Reckling ergänzt: “Genau diese Gleichberechtigung und die effektive Aufgabenverteilung sind ausschlaggebend für die zahlreichen und gelungenen Aktionen, welcher der Kreisverband im letzten Jahr für sich verbuchen konnte.“ Auch im kommenden Jahr sind wieder ein Summer-Festival, Kneipentouren und weitere Aktionen und Ausflüge geplant, die bei den Jugendlichen in der Region hoffentlich auf breite Zustimmung stoßen werden. Dilmaghani: „Dadurch, dass die heiße Wahlkampfphase vorbei ist, werden wir nun endlich auch wieder die Zeit finden, inhaltlich zu arbeiten und politische Impulse an den Verband und die Partei zu geben.“

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